No Te Va Gustar

1994 in Montevideo, Uruguay, gegründet, gehört No Te Va Gustar zur Welle des Rioplatense-Rock und verbindet spanischsprachigen Rock, Reggae, Ska sowie Bezüge zur uruguayischen Murga und zum Candombe. Um den Sänger und Gitarristen Emiliano Brancciari herum entwickelte sich die Band schrittweise zu einer großen Formation mit Bläsersektion und Keyboards – ein Markenzeichen des Sounds von No Te Va Gustar auf der Bühne wie auch im Studio. Nach Anfängen in den unabhängigen Szenen von Montevideo und Buenos Aires begann die Plattenkarriere mit „Sólo de noche“ (1999), gefolgt von „Este fuerte viento que sopla“ (2002) und „Aunque cueste ver el sol“ (2004), in denen sich eine Mischung aus melodischem Rock, synkopierten Rhythmen und Texten über urbanen Alltag, emotionale Bindungen und soziale Spannungen herausbildete. Die Alben „Todo es tan inflamable“ (2006), „Por lo menos hoy“ (2010) und „El calor del pleno invierno“ (2012) begleiteten die Erweiterung des Publikums von No Te Va Gustar in Lateinamerika und später in Spanien, getragen von zahlreichen Tourneen. Mit „El tiempo otra vez avanza“ (2014), „Suenan las alarmas“ (2017), dem Re-Interpretationsalbum „Otras canciones“ (2019) und „Luz“ (2021) festigt No Te Va Gustar eine Ästhetik, in der Rockballaden, reggae-nahe Tempi und reduziertere Arrangements koexistieren – oft im Austausch mit Künstlern anderer lateinamerikanischer Szenen.

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Konzert

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