No Fun At All
No Fun At All entstand Anfang der 1990er Jahre in Skinnskatteberg, Schweden, und gehört zur skandinavischen Skate-Punk-Welle, die sich um das Label Burning Heart Records formierte. Gegründet 1991, entwickelte die Band einen schnellen, melodischen Stil, geprägt von präzisen Riffs, klaren Gesangslinien und Songstrukturen, die dem kalifornischen melodischen Hardcore nahestehen, dabei jedoch eine europäische Sensibilität in Texten und Harmonik bewahren. Aufmerksamkeit erregte No Fun At All mit der EP „Vision“ (1993), gefolgt von den Alben „No Straight Angles“ (1994) und „Out of Bounds“ (1995), die die Band auf die punkigen Bühnen Europas und Nordamerikas brachten. Mit „The Big Knockover“ (1997) und „State of Flow“ (2000) verfeinerte die Formation einen dichteren Sound, behielt schnelle Tempi bei, arbeitete aber mit mehr melodischen Variationen. Nach einer ersten Auflösung Anfang der 2000er Jahre reformierte sich die Band und veröffentlichte „Low Rider“ (2008), woraufhin regelmäßige Konzertaktivitäten, insbesondere auf Punkfestivals, wieder aufgenommen wurden. Mit „Grit“ (2018) und „Seventh Wave“ (2022) kehrte die Band ins Studio zurück und führt damit ihre Entwicklung fort, die das Skate-Punk-Erbe der 1990er mit zeitgenössischem melodischem Songwriting verbindet.
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