Nick Heyward

Nick Heyward wurde in Beckenham im County Kent geboren, wuchs in Süd-London auf und machte sich Anfang der 1980er Jahre als Sänger, Gitarrist und Hauptsongwriter von Haircut One Hundred einen Namen, einer Band, die mit der britischen New-Wave-Pop-Szene verbunden war. Sein Songwriting vereinte prägnante Melodien, helle Gitarrenklänge, geschmeidige Rhythmen und Soul‑/Funk-Akzente – eine Formel, die auf dem Album Pelican West (1982) Gestalt annahm. Nach seinem Weggang aus der Band 1983 setzte Heyward seine Karriere als Solokünstler fort und präsentierte eine raffinierte, direkte Popmusik, mitunter nachdenklicher, auf Alben wie North of a Miracle (1983), Postcards from Home (1986) und I Love You Avenue (1988). In den 1990er Jahren weitete er sein Spektrum Richtung Pop‑Rock auf From Monday to Sunday (1993), Tangled (1995) und The Apple Bed (1998), ohne seine Vorliebe für klare Arrangements und melodiezentrierte Songs aufzugeben. Zu seiner Diskografie gehören auch unabhängigere Projekte, etwa Open Sesame Seed (2001) mit Greg Ellis, The Mermaid and the Lighthouse Keeper (2006) mit India Dupre sowie Woodland Echoes (2017), bei dem sein Sohn Oliver mitwirkte. Parallel zu seiner Solokarriere ist Heyward mehrfach mit Haircut One Hundred auf die Bühne zurückgekehrt.

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