Niccolò Fabi

Geboren 1968 in Rom, ist Niccolò Fabi ein Sänger und Singer-Songwriter, verankert in der italienischen Tradition, mit einem textorientierten Songwriting, zurückhaltenden Arrangements und einer musikalischen Sprache, die akustischen Pop, Folk und leichten Rock verbindet. Nach ersten Auftritten in der römischen Szene wurde er beim Festival di Sanremo 1997 mit «Capelli» bekannt und veröffentlichte noch im selben Jahr Il giardiniere. 1998 folgte das Album Niccolò Fabi, getragen unter anderem von «Lasciarsi un giorno a Roma». Seine Diskographie setzte sich in regelmäßigem Rhythmus fort mit Sereno ad Ovest (2000), La cura del tempo (2003), Novo Mesto (2006) und Solo un uomo (2009), in denen sein zunehmend persönlicheres Schreiben stärker in den Vordergrund trat. In den 2010er-Jahren erweiterte er sein Spektrum mit Ecco (2012) und dem Gemeinschaftsprojekt Fabi Silvestri Gazzè mit Daniele Silvestri und Max Gazzè rund um Il padrone della festa (2014). Solo setzte er seine Arbeit mit Una somma di piccole cose (2016), der Retrospektive Diventi Inventi 1997-2017, Tradizione e tradimento (2019) und Meno per meno (2022) fort, einem Album, das Teile seines Repertoires in einem orchestralen Rahmen neu interpretiert.

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