Nektar

Nektar, 1969 in Hamburg von englischen Musikern gegründet, verortet sich von Anfang an im Progressive Rock mit Anklängen an Space Rock. Die Band verband lange, aneinandergereihte Stücke, psychedelische Passagen, Hard‑Rock‑Ausbrüche und ein starkes Improvisationsmoment mit einer bedeutenden visuellen Komponente, getragen von Mick Brockett und Keith Walters. Die erste Phase von Nektar versammelte vor allem Roye Albrighton, Allan „Taff“ Freeman, Derek „Mo“ Moore und Ron Howden und fand ihren Ausdruck auf Journey to the Centre of the Eye (1971), A Tab in the Ocean (1972), ...Sounds Like This (1973) und Remember the Future (1973), das oft zu den zentralen Alben der Gruppe gezählt wird. Down to Earth (1974) und Recycled (1975) zeigen anschließend ein melodischeres und strukturierteres Format, gefolgt von mehreren Besetzungswechseln sowie den Veröffentlichungen von Magic Is a Child (1977) und Man in the Moon (1980). Nach einer langen Unterbrechung reformierte sich Nektar Anfang der 2000er Jahre mit The Prodigal Son (2001), Evolution (2004), Book of Days (2008), A Spoonful of Time (2012) und Time Machine (2013), mit Beteiligungen u. a. von Larry Fast und Billy Sherwood. Seit Roye Albrightons Tod 2016 wird der Name Nektar von einer amerikanischen Formation um Derek „Mo“ Moore, Ryche Chlanda, Kendall Scott und Mick Brockett getragen, die 2020 The Other Side und 2024 Mission to Mars veröffentlichte.

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Nektar, Svart Ridå
Konzert

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