Neal Morse

Neal Morse wurde in Van Nuys, Kalifornien, geboren und etablierte sich ab den 1990er Jahren in der amerikanischen Progressive-Rock-Szene als Sänger, Keyboarder, Gitarrist und Komponist. 1992 gründete er zusammen mit seinem Bruder Alan Morse Spock’s Beard, eine progressive Formation, die lange Formate, mehrstimmige Harmonien, symphonische Passagen und Einflüsse des Rock der 1970er Jahre verbindet. Parallel dazu wirkte Neal Morse in Transatlantic mit Mike Portnoy, Roine Stolt und Pete Trewavas sowie später in Flying Colors mit, was ihn nachhaltig in der internationalen Prog-Szene verankerte. Nach seinem Ausstieg bei Spock’s Beard 2002 rückte seine Solokarriere in den Mittelpunkt, mit Alben wie Testimony (2003), One (2004) und Sola Scriptura (2007), die Progressive Rock, melodischen Hardrock, Pop und gospelorientierte Referenzen vereinen und zunehmend spirituelle Themen behandeln. In den 2010er- und 2020er-Jahren arbeitete er zudem in der Neal Morse Band, besonders an The Similitude of a Dream (2016) und Innocence & Danger (2021). Seine Schreibweise ist geprägt von ausgedehnten Suiten, sorgfältig aufgebauten Refrains und einem Wechselspiel aus elektrischer Intensität, erzählerischen Elementen und introspektiven Passagen.

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