Patrick Bruel
Patrick Bruel ist ein französischer Sänger, Komponist und Schauspieler. Geboren 1959 in Algerien als Patrick Maurice Benguigui, verließ er 1962 seine Heimat und ließ sich 1962 in Argenteuil in Frankreich nieder. Noch als Jugendlicher erlernte Patrick Bruel Gitarre und entwickelte eine Leidenschaft für das Theater. Diese Leidenschaft führte dazu, dass er einige Schauspielkurse besuchte, doch das Handwerk des Schauspielers erlernte er vor allem auf der Bühne, als er Animator in einem bekannten Ferienclub wurde. Parallel zum Gitarrenspiel spielte Patrick Bruel erstmals in dem Film Le coup de Sirocco (1979). 1959 erschien sein erstes Album Alors Regarde…, das einige von Patrick Bruels bekanntesten Liedern wie «Place des grands hommes» enthält. Durch dieses erste Album erlangte der Sänger Ruhm und wurde schnell zum Star. Patrick Bruels attraktive Erscheinung zog Fans an, die sich drängten, ihn bei Konzerten zu sehen. Er spielte weiterhin in zahlreichen französischen Filmen neben namhaften Schauspielern, darunter Un secret von Claude Miller (2007), L’ivresse du pouvoir von Claude Chabrol (2006) und Le prénom von Matthieu Delaporte (2012). Parallel zur Filmkarriere nahm Patrick Bruel Alben auf, darunter die bekannten Juste avant (1999) und Rien ne s’efface (2001), auf dem er mit Johnny Hallyday singt. Nach sechs Jahren der Ruhe, in denen er sich anderen musikalischen und filmischen Projekten (Les Enfoirés usw.) widmete, kehrte der Sänger 2012 mit Lequel de nous zurück, einem Album, mit dem er erneut auf Tour ging und in Frankreich eine lange Reihe von Konzerten gab.
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