Mon Laferte

Geboren 1983 in Viña del Mar, Chile, als Norma Monserrat Bustamante Laferte, wurde Mon Laferte zunächst Anfang der 2000er Jahre in ihrem Heimatland bekannt, bevor sie nach Mexiko zog — ein Umzug, der einen nachhaltigen Wendepunkt in ihrer Laufbahn darstellte. Mon Laferte hat seither eine Diskografie aufgebaut, in der sich Latinpop, Rock, canción, Bolero, Ranchera, Cumbia und romantische Traditionen Lateinamerikas kreuzen, mit einem Songwriting, das die Stimme, die Erzählung und Arrangements in den Mittelpunkt stellt und von elektrischen Setups bis zu klassischeren Orchestrierungen reicht. Nach La chica de Rojo (2003), erschienen unter ihrem Geburtsnamen, setzte sie ihre Karriere mit Desechable (2011) und Tornasol (2013) fort und schärfte danach ihre Identität mit Mon Laferte Vol. 1 (2015), La Trenza (2017), Norma (2018), Seis (2021), 1940 Carmen (2021) und Autopoiética (2023). Zwischen der mexikanischen Rockszene, der canción Lateinamerikas und Formaten, die eher an Kabarett oder Bolero erinnern, entwickelt Mon Laferte ihr Repertoire weiter, ohne sich auf ein einziges Register festzulegen. Sie wechselt dabei zwischen direkten Stücken, balladenhafter hispanophoner Tradition und zeitgenössischeren Kompositionen in einer Laufbahn, die zwischen Chile und Mexiko geteilt ist.

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Juli 10, 2024