Molotov

Mitte der 1990er Jahre in Mexiko-Stadt gegründet, vereint Molotov Tito Fuentes, Miky Huidobro, Paco Ayala und Randy Ebright um eine Mischung aus Rap, Alternative Rock, Funk und Metal. 1997 machte die Band mit dem Album ¿Dónde jugarán las niñas? auf sich aufmerksam: Molotov verbindet darauf verzerrte Gitarren, prägnante Basslinien und Gesangswechsel auf Spanisch und Englisch mit einem satirischen, gesellschaftskritischen Ton. Apocalypshit (1999) führt dieses Konzept fort, betont den politischen Anspruch und die Schnittstelle zwischen Rap-Rock und lateinamerikanischen Einflüssen, während Dance and Dense Denso (2003) die rhythmische und direkte Schlagkraft des Molotov-Sounds verstärkt. Mit Con todo respeto (2004) nimmt sich die Gruppe Rock- und Latin-Standards vor, die sie in ihrer eigenen Ästhetik neu arrangiert, und erkundet anschließend auf Eternamiente (2007) ihre internen Varianten, entstanden aus Projekten, die die Mitglieder zunächst getrennt angestoßen hatten. Die Live-Veröffentlichung Desde Rusia con amor (2012) belegt Molotovs internationale Präsenz und ihre regelmäßigen Auftritte in Lateinamerika, Nordamerika und Europa, bevor mit Agua maldita (2014) die Rückkehr ins Studioformat folgt. Molotovs Texte thematisieren Korruption, Grenzidentitäten, Machtverhältnisse und Alltagssprache, was der Band wiederholt Zensur einbrachte und zugleich ihren Platz in der kritisch geprägten lateinamerikanischen Rocklandschaft festigte.

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Molotov
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Molotov, Mala Rodríguez
Konzert

Molotov, Mala Rodríguez

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  • MTELUS
  • 59 Rue Sainte-Catherine Est, Montréal, H2X 3P5, Kanada