Oumou Sangaré
Geboren 1968 in Bamako, gehört Oumou Sangaré zur Tradition des Wassoulou, der Musik aus dem Süden Malis, die sie in eine moderne Form überführte, in der Gesang, Kalebasse, Perkussion, Gitarren und weibliche Chöre zusammenwirken. Als Tochter der Sängerin Aminata Diakité sang Oumou schon sehr früh und ging als Jugendliche mit Djoliba Percussions auf Tour, bevor sie 1990 Moussolou veröffentlichte — eine Platte, die sie zuerst in Mali und dann international bekannt machte. Ihr Werdegang setzt sich fort mit Ko Sira (1993), Worotan (1996), Oumou (2003) und Seya (2009), in einer Ästhetik, in der traditionelle Wassoulou-Rhythmen mit größeren Arrangements in Dialog treten, ohne ihre lokale Verankerung zu verlieren. Ihre Texte befassen sich regelmäßig mit der Lage der Frauen, erzwungenen Ehen und Polygamie — zentrale Themen ihres Repertoires seit ihren Anfängen. Auf afrikanischen, europäischen und nordamerikanischen Bühnen präsent, hat sie auch mit Herbie Hancock und Tony Allen zusammengearbeitet. Mit Mogoya (2017), Acoustic (2020) und Timbuktu (2022) setzt Oumou Sangaré ihre Arbeit fort, die malische Tradition, persönliche Kompositionen und Offenheit gegenüber anderen Produktionsformaten verbindet.
kommende Veranstaltungen 1
Oumou Sangaré, Naïssam Jalal
- Sa., Juli 4
- Domaine de Fontblanche
- Oumou Sangaré, Naïssam Jalal
vergangene Veranstaltungen 6
| Mai 15, 2022 |
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| März 24, 2018 |
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| Feb. 9, 2018 |
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| Juni 27, 2017 |
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| März 31, 2017 |
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