Mike Zito
Geboren 1970 in St. Louis (Missouri) fandet Mike Zito schon früh Wurzeln im elektrischen Blues und Southern Rock, die seine gesamte Laufbahn prägen. Nach Auftritten in lokalen Clubs und mehreren Selbstveröffentlichungen, darunter Blue Room (1998), wurde er mit America’s Most Wanted (2001) und Slow It Down (2004) bekannt, in denen sich bereits eine Mischung aus Blues, Rock, Soul und Americana abzeichnete. Sein Wechsel zum Label Eclecto Groove markierte einen neuen Abschnitt mit Today (2008) und vor allem Pearl River (2009), aufgenommen mit Cyril Neville und ausgezeichnet mit einem Blues Music Award 2010. Zito setzte seine Arbeit mit Greyhound (2011) und Gone to Texas (2013) fort und gründete 2010 zudem die Band Royal Southern Brotherhood, unter anderem mit Devon Allman und Cyril Neville — eine Formation mit kollektivem, bluesigem Rocksound, die er 2014 verließ, um zu seinen Soloprojekten zurückzukehren. In einem modernen Bluesrock‑Ästhetikrahmen folgten Keep Coming Back (2015), Make Blues Not War (2016), First Class Life (2018) und Rock ’N’ Roll: A Tribute to Chuck Berry (2019), anschließend Quarantine Blues (2020), Resurrection (2021), das Live‑Album Blues for the Southside (2022) sowie Life Is Hard (2023). Als Mitbegründer des Labels Gulf Coast Records (2018) kombiniert Mike Zito Tourneen in den USA und Europa mit Produzentenarbeit und bewahrt dabei einen Stil, der von direktem Gesang, energetischem Bluesrock‑Gitarrenspiel und autobiografischem Songwriting geprägt ist.
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