OK Go
Gegründet 1998 in Chicago und Anfang der 2000er Jahre nach Los Angeles gezogen, besteht OK Go aus Damian Kulash, Tim Nordwind, Dan Konopka und seit 2005 Andy Ross, der nach dem Weggang von Andy Duncan zur Band stieß. Das Quartett bewegt sich stilistisch zwischen Alternative Rock, Power Pop, Poprock und Indie Rock, mit melodischen, nervösen Songs und ab den 2010er-Jahren häufig mit einem tanzbareren Rhythmusgefühl. Nach zwei zunächst selbstveröffentlichten EPs brachte OK Go 2002 das Album OK Go heraus, gefolgt von Oh No 2005, das ihre Zuhörerschaft erweiterte und die Band dauerhaft auf den amerikanischen und britischen Rock- und Indie-Bühnen etablierte. Danach ist eine deutliche klangliche Entwicklung zu beobachten: von der effektiven Gitarrenpop-Ästhetik der Anfangsjahre hin zu funkigeren und poppigeren Texturen auf Of the Blue Colour of the Sky (2010) und weiter zu einer zunehmend synthetischen Schreibweise auf Hungry Ghosts (2014). Neben der Diskografie hat OK Go einen großen Teil ihres Werdegangs auf aufwendig inszenierte Musikvideos mit choreografierten Set-ups, One-Shot-Aufnahmen und visuellen Illusionen aufgebaut, insbesondere Here It Goes Again, das 2007 mit einem Grammy ausgezeichnet wurde. Die Band arbeitete zudem mit Bonerama an der EP You’re Not Alone (2008) und mit Perfume am Single I Don’t Understand You (2016). Nach mehreren Jahren ohne neues Studioalbum veröffentlichte OK Go 2025 And the Adjacent Possible.
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| Feb. 9, 2015 |
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