Michael Monroe

Geboren in Helsinki als Matti Antero Kristian Fagerholm, machte Michael Monroe sich zu Beginn der 1980er Jahre mit Hanoi Rocks einen Namen, der finnischen Band, die er mit Andy McCoy gründete und die schnell mit einer Ästhetik assoziiert wurde, die Glam Rock, Glam Punk, Hard Rock und eine dem Proto‑Punk entstammende Energie verband. Als Sänger, zugleich Saxophonist und Mundharmonikaspieler, entwickelte Monroe einen direkten, nervösen und melodischen Stil, der sowohl vom Rock’n’Roll der 1970er Jahre als auch von der Londoner Szene geprägt ist. Nach der Auflösung von Hanoi Rocks im Jahr 1985 setzte Monroe seine Solokarriere zwischen Europa und New York fort, unter anderem mit Nights Are So Long (1987) und Not Fakin’ It (1989), sowie in Projekten wie Jerusalem Slim mit Steve Stevens und Demolition 23 mit Sami Yaffa. Im Laufe der Jahre arbeitete er außerdem mit mehreren Musikern der internationalen Rockszene zusammen, darunter Steven Van Zandt und Guns N’ Roses. Hanoi Rocks reformierten sich in den 2000er Jahren, lösten sich jedoch 2009 erneut auf; anschließend stellte Monroe eine Band unter seinem Namen mit Sami Yaffa, Steve Conte und Karl Rockfist zusammen. Aus dieser Phase stammen Sensory Overdrive (2011), Horns and Halos (2013), Blackout States (2015), One Man Gang (2019) und I Live Too Fast to Die Young! (2022).

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