Oddisee
Geboren in Washington, D.C. und aufgewachsen in Prince George’s County, Maryland, hat Oddisee, mit bürgerlichem Namen Amir Mohamed el Khalifa, seit Anfang der 2000er Jahre eine Laufbahn an der Schnittstelle von Independent‑Rap und Hip‑Hop‑Produktion entwickelt. Als Sohn eines sudanesischen Vaters und einer afroamerikanischen Mutter formt Oddisee eine Musik, die von Soul, Jazz und Funk genährt wird, mit präzisen, oft warmen Instrumentals und einem Songwriting, das sowohl gesellschaftliche Fragen als auch Alltagsszenen reflektiert. Nach einer Reihe von Maxis, Mixtapes und instrumentalen Projekten etablierte sich Oddisee auf der Independent‑Hip‑Hop‑Szene der Ostküste und als Teil des Trios Diamond District mit yU und X.O., das 2009 Beneath the Surface und 2014 March on Washington veröffentlichte. Als Solokünstler brachte Oddisee unter anderem People Hear What They See (2012), das instrumentale Album The Beauty in All (2013), The Good Fight (2015), The Iceberg (2017) und To What End (2023) heraus, oft bei Mello Music Group. Auf Platte wie live entfaltet Oddisee einen geschmeidigen, melodischen Hip‑Hop, in dem Rap, organische Arrangements und Rhythmusgefühl ohne Effekthascherei zusammenspielen.
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