MercyMe

MercyMe entstand Mitte der 1990er Jahre in Greenville, Texas, und formierte sich um den Sänger und Songwriter Bart Millard. Später in der Region Dallas ansässig, erarbeitete sich die Band zunächst einen Ruf auf Kirchentourneen und bei christlichen Festivals, bevor sie 2001 mit dem Album Almost There national durchbrach; darauf befindet sich der Song „I Can Only Imagine“, der zentral für die Geschichte von MercyMe ist und Jahre später Vorlage für einen biografischen Film wurde. Musikalisch bewegt sich MercyMe zwischen melodiösem Poprock, Klavier-Balladen und eher liturgisch geprägten Anbetungsstücken; die Texte sind stark im biblischen Bildgut und in alltäglichen Glaubensfragen verankert. Alben wie Undone (2004), The Generous Mr. Lovewell (2010), Welcome to the New (2014) und Lifer (2017) sowie Inhale (Exhale) (2021) und Always Only Jesus (2022) markieren verschiedene Schreibphasen – von gemeindeorientiertem Lobpreis bis zu einer stärker pop‑ und erzählerisch geprägten Herangehensweise. Die Gruppe ist weiterhin aktiv und tourt regelmäßig in Veranstaltungsorten und christlichen Versammlungen in den USA, wobei sie ihren Sound an zeitgenössischen Poprock anpasst und dennoch dem evangelikalen Worship‑Umfeld zugeordnet bleibt.

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Apr. 23