Norman Jay

Geboren in Notting Hill, London, in einer Familie karibischer Herkunft, entwickelte Norman Jay, mit bürgerlichem Namen Norman Bernard Joseph, früh eine breite musikalische Prägung durch Ska, Soul, Jazz, Disco und Funk. Seit den 1970er-Jahren aktiv, begann er seine Laufbahn in Sound-Systems zusammen mit seinem Bruder Joey, bevor er „Good Times“ ins Leben rief, das ab 1980 zu einer dauerhaften Institution beim Notting Hill Carnival wurde. In den 1980er-Jahren machte er sich auch im Radio einen Namen bei Kiss FM, zunächst als Piratensender, später legalisiert; seine Sendung The Original Rare Groove Show trug wesentlich dazu bei, die Rare-Groove-Szene im Vereinigten Königreich zu verbreiten und zu benennen. Sein Ansatz verknüpft amerikanische Soulmusik, Boogie, Disco, House und Acid Jazz mit einer Auswahl, die auf Groove, warme Rhythmen und das Zusammenspiel von Clubkultur, Dancefloor und Black-Music-Erbe setzt. 1990 gründete er gemeinsam mit Gilles Peterson das Label Talking Loud im Kontext des Acid-Jazz-Booms und moderierte verschiedene Radiosendungen, unter anderem bei BBC London und BBC Radio 2. In seiner Diskographie ist sein Name mit Compilations wie Good Times (2000), Giant 45 (2004), Skank & Boogie (2015) und Mister Good Times (2017) verbunden. 2002 wurde ihm das MBE für seine Verdienste um die Musik verliehen.

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Norman Jay MBE presents « Good Times »
Konzert

Norman Jay MBE presents « Good Times »