Melody
Geboren in Dos Hermanas in Andalusien, setzte sich Melodía Ruiz Gutiérrez, bekannt als Melody, sehr früh in der spanischen Popmusik durch mit einem Repertoire, das Pop Latino, Rumba, Merengue, Flamenco‑Pop und Tanzlieder verbindet. Melody wurde als Kind 2001 mit dem Titel «El baile del gorila» bekannt, aus dem Album De pata negra (2001), gefolgt von Muévete (2002), T.Q.M. (2003) und Melodía (2004), in dem sich ihr Stil von festlicher Popmusik zu jugendlicheren Texten und zeitgemäßeren Produktionen entwickelte. Nach einer relativ ruhigen Phase kehrte Melody mit Los buenos días (2008) zurück, nahm mit «Amante de la luna» gemeinsam mit Los Vivancos an der spanischen Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2009 teil und setzte ihre Laufbahn mit Singles, Fernsehauftritten und Bühnenshows fort, wobei sie ihre Verwurzelung in der spanischen Volks‑ und Popmusik bewahrte. 2014 veröffentlichte sie Mucho camino por andar, ein Album, das ihr Spektrum zwischen Ballade, rhythmischem Pop und tropischen Akzenten weiter ausdehnte. Ihr weiterer Weg bestand vor allem aus Single‑Veröffentlichungen — darunter «Parapapá», «Rúmbame», «Sin Ley» und «Mujer Loba» — sowie Kollaborationen mit DJ Pana, Mario Frangoulis und Descemer Bueno. 2025 vertrat Melody Spanien beim Eurovision Song Contest, nachdem sie das Benidorm Fest mit «Esa diva» gewonnen hatte.