Noa
Unter dem Künstlernamen Noa entwickelt die Sängerin und Songwriterin Achinoam Nini seit Anfang der 1990er Jahre eine Laufbahn zwischen Israel, Europa und den USA. 1969 in Tel Aviv geboren und in New York in einer jemenitischstämmigen jüdischen Familie aufgewachsen, kehrte Noa Ende ihrer Jugend nach Israel zurück, leistete dort den Militärdienst und studierte an der Musikschule Rimon. Dort traf sie den Gitarristen Gil Dor, der zu ihrem langjährigen Bühnen- und Studiopartner wurde. Noas Musik verbindet Pop, Folk und Jazz mit nahöstlichen und mediterranen Modi; ihr Schaffen ist stimmzentriert, mit eingängigen Melodien und Arrangements, die vom reduzierten Duo bis zur Orchesterbesetzung reichen, gesungen auf Hebräisch, Englisch und je nach Projekt auch auf Italienisch oder Arabisch. Ihr erstes international veröffentlichtes Album „Noa“ (1994) eröffnete eine Diskographie, zu der unter anderem „Calling“ (1997), „Genes & Jeans“ (2008), „Love Medicine“ (2014), „Letters to Bach“ (2019) und „Afterallogy“ (2021) gehören. Noa arbeitet regelmäßig mit Gil Dor, mit Komponisten wie Nicola Piovani und mit der Sängerin Mira Awad zusammen, mit der sie Israel beim Eurovision Song Contest 2009 vertrat; ein Teil ihrer Tätigkeit ist außerdem Projekten gewidmet, die den Dialog und das Zusammentreffen regionaler Musikszene fördern.
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