Maxi Priest

1961 in London in eine Familie jamaikanischen Ursprungs geboren, machte Maxi Priest sich bereits Anfang der 1980er Jahre in der englischen Sound‑System‑Szene, insbesondere im Umfeld von Saxon Studio International, einen Namen und etablierte sich als eine der markanten Stimmen des Lovers Rock und des soulig gefärbten Reggae. Seine Arbeit verbindet Reggae, R&B und Pop, getragen von einem sehr melodischen Gesang und Arrangements, die sowohl für Balladen als auch für tanzbarere Tempi geeignet sind. Nach bemerkenswerten Anfängen auf der Londoner Bühne nahm er You’re Safe (1985) und Intentions (1986) auf, gefolgt von einem selbstbetitelten Album 1988, das ihn über das Vereinigte Königreich hinaus bekannt machte. Die 1990er Jahre prägen seine Diskographie mit Bonafide (1990) und Fe Real (1992), gefolgt von Man with the Fun (1996), in dem sein Reggae stärker von zeitgenössischem R&B geprägt ist. Ständig aktiv im Studio, legte Maxi Priest danach zahlreiche Kollaborationen und Duette vor und verfolgte parallel seine Solo‑Projekte, von CombiNation (1999) über 2 the Max (2005) bis Refused (2012). Fest verortet zwischen romantischem Reggae und urbaner Popmusik, kehrte er 2014 mit Easy to Love zurück, verwurzelt in einer klassischeren Ästhetik, und veröffentlichte 2019 It All Comes Back to Love, das die Entwicklung eines Künstlers zwischen jamaikanischem Erbe und britischer Kultur fortführt.

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vom Apr. 10 bis Apr. 12