Nicolas Peyrac

Geboren 1949 in Paris, zählt der Sänger-Songwriter Nicolas Peyrac zur Tradition der französischen Chanson und verbindet Pop, Folk und angelsächsische Einflüsse. Nach einem Medizinstudium und einem Abschnitt in der Fotografie schrieb Peyrac zunächst für andere, bevor er sich Mitte der 1970er Jahre mit Liedern wie „So far away from L.A.“ und „Et mon père“ auf der französischen Musikszene etablierte. Sein erstes Album, schlicht Nicolas Peyrac betitelt, erschien 1975 und leitete eine Diskographie ein, die durch melodisches Songwriting, erzählerische und oft introspektive Texte sowie akustische Balladen, poppige Orchestrierungen und Stücke mit Soft‑Rock‑Anklängen geprägt ist. In den 1970er- und 1980er-Jahren war er auf Konzert‑ und Festivalbühnen präsent, anschließend zog er sich eine Zeit lang zurück, kehrte aber ab den 1990er-Jahren schrittweise zu Aufnahmen und Liveauftritten zurück – mit überwiegend intim gestalteten Projekten. Parallel zu seiner musikalischen Laufbahn begann Peyrac ab den 2000er-Jahren Romane zu schreiben und übertrug damit in die Literatur seine Vorliebe für Geschichten und Figuren, die bereits in seinen Liedern erkennbar war.

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