Nick Cave & The Bad Seeds

Nick Cave & The Bad Seeds wurden 1983 nach der Auflösung von The Birthday Party gegründet, zunächst um Nick Cave, Mick Harvey und Blixa Bargeld, bevor Musiker hinzustießen, die das Projekt dauerhaft prägen sollten, darunter Thomas Wydler, Conway Savage, Warren Ellis und Jim Sclavunos. Von Beginn an beschreitet die Band innerhalb der Independent-Musik einen unverwechselbaren Weg, geprägt von einem markanten Schreibstil und einer sehr persönlichen Erzählweise. Ihre Diskografie beginnt 1984 mit From Her to Eternity und 1985 mit The Firstborn Is Dead und legt damit das Fundament für ein vielschichtiges Oeuvre, das sich mit Your Funeral… My Trial (1986), Tender Prey (1988) und The Good Son (1990) weiter entfaltet. In den 1990er-Jahren erscheinen Henry’s Dream (1992), Let Love In (1994), Murder Ballads (1996) und The Boatman’s Call (1997) – Alben, die zu wesentlichen Meilensteinen ihrer Entwicklung werden. Es folgen No More Shall We Part (2001), Nocturama (2003), Abattoir Blues / The Lyre of Orpheus (2004) und Dig!!! Lazarus Dig!!! (2008), was eine kontinuierliche Aktivität und eine ausgeprägte Vorliebe für Transformationszyklen belegt. 2013 markiert Push the Sky Away den Beginn einer neuen Phase, gefolgt von Skeleton Tree (2016) und Ghosteen (2019), zwei bedeutenden Werken der jüngeren Bandgeschichte. 2024 veröffentlichen Nick Cave & The Bad Seeds Wild God und erweitern damit eine Diskografie, die sich inzwischen über mehrere Jahrzehnte erstreckt. Auf der Bühne wie im Studio aktiv, zählt die Band weiterhin zu den langlebigsten ihrer Generation – getragen von einer langfristigen Zusammenarbeit und einer einzigartigen Herangehensweise an das Songwriting, ohne die künstlerische Kohärenz aufzugeben, die ihr gesamtes Werk durchzieht.

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