Matt Maltese
In London ansässig und britisch‑kanadischer Herkunft entwickelte Matt Maltese Mitte der 2010er Jahre ein Songwriting, das sich stark aufs Klavier stützt – irgendwo zwischen Indie‑Pop, Chamber‑Pop und intimen Balladen. Nach ersten selbstproduzierten Titeln und der EP „In a New Bed“ (2015) machte er auf der Londoner Szene auf sich aufmerksam und schärfte einen Stil, in dem desillusionierte Romantik, schwarzer Humor und Alltagsbeobachtungen in sparsamen Arrangements, teils mit Anklängen an Pop‑Kabarett, verschmelzen. Die Single „As the World Caves In“ (2017) etablierte sich nach und nach als Schlüsselstück seines Repertoires und verstärkte zugleich seine Präsenz auf Streaming‑Plattformen. Sein Debütalbum „Bad Contestant“ (2018), u. a. zusammen mit Jonathan Rado produziert, legte die Grundlage für ein Universum, in dem klassische Melodien und zeitgenössische Texte koexistieren. Es folgten „Krystal“ (2019), das mit reduzierten Produktionen reduzierte Rahmenbedingungen setzte, die EP „Madhouse“ (2020) und das Album „Good Morning It’s Now Tomorrow“ (2021) – geprägt von warmer Chamber‑Pop‑Ästhetik, dezenten Chören und großer klanglicher Detailverliebtheit. Mit „Matt Maltese“ (2023) schlägt der Musiker eine noch intimere Richtung ein, mit langsameren Kompositionen, gesanglicher Präsenz und Texten über Beziehungen, Langeweile und die kleinen Dissonanzen des Erwachsenenlebens, während er weiterhin im Vereinigten Königreich, in Europa und Nordamerika tourt.
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