Mathias Duplessy
Komponist, Gitarrist und Multiinstrumentalist, geboren 1972, Mathias Duplessy hat seit den 1990er Jahren einen Werdegang aufgebaut, der an der Schnittstelle von Jazz, Weltmusik, Filmmusik und Gitarrenschreiben liegt. Als Autodidakt begann er sehr früh mit der Gitarre, bevor er sein Spiel auf andere Traditionen ausweitete, insbesondere auf die morin khuur und den mongolischen Kehlgesang, was eine Ästhetik nährt, die auf Saiten, akustischen Klangfarben und dem Austausch zwischen gehobenen und populären Repertoires basiert. Nach einer Tätigkeit als Begleiter verschiedener französischer und internationaler Künstler entwickelte Mathias Duplessy eigene Projekte, darunter Duplessy et les Trois Violons du Monde, ein Ensemble, in dem chinesisches Erhu, indisches Sarangi und mongolische Geige miteinander in Dialog treten. Diese Arbeit spiegelt sich auf Alben wie Marco Polo (2010), Crazy Horse (2016) und Brothers of Strings (2020) wider. Parallel dazu komponiert Mathias Duplessy für Kino, Dokumentarfilm und Animation, mit Musik für Filme wie Peepli Live (2010), Vie sauvage (2014) sowie für Serien wie Mouk, Les Sisters und Edmond et Lucy. Zu seinem Weg gehören auch Zusammenarbeiten mit Sophia Charaï und Gitarrstücke, die von Jérémy Jouve aufgeführt werden.