Nasty

Gegründet Anfang der 2000er zwischen La Calamine in Belgien und dem Westen Deutschlands entwickelt Nasty einen direkten Beatdown‑Hardcore, geprägt von modernem Metal sowie Punk‑ und Hip‑Hop‑Elementen. Die Band gehört zur europäischen Welle des brutalen Hardcore, die sich damals um unabhängige Labels und Club‑Tourneen formierte, mit direkten Texten über Alltagsgewalt, sozialen Ausschluss und Bandenmentalität. Nach einer ersten Demo veröffentlicht Nasty 2006 Declaring War und 2008 Aggression, zwei Alben, die einen Stil mit schweren Tempi, markanten Grooves und gutturalem, melodielosem Gesang prägen. Give a Shit (2010) und Love (2013) verstärken das repetitive und massive Element der Kompositionen, mit kurzen Formaten konzipiert für die Bühne. Mit Shokka (2015) und Realigion (2017) erweitert Nasty sein Spektrum leicht, indem mehr rhythmische Variationen eingeführt werden, bleibt dabei aber auf Riff und Breakdown fokussiert. Die Band wechselte anschließend zu Century Media für Menace (2020), erschienen in einem Kontext regelmäßigerer internationaler Touren, und legte 2023 mit Heartbreak Criminals nach, das die Songstrukturen wieder enger und direkter fasst. Aktiv auf Hardcore‑ und Metal‑Festivals sowie in kleinen Clubs bleibt Nasty für seine sehr physische Live‑Darstellung bekannt, in der das kollektive Hardcore‑Erlebnis über individuellen Figuren steht.

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Juni 3
Okt. 10, 2025
Nov. 25, 2024
Okt. 20, 2021
  • NASTY
  • Le Gibus
  • 18 rue du Faubourg du Temple, 75011 Paris, Frankreich
Apr. 5, 2019
Nov. 22, 2017