Ash
Gegründet 1992 in Downpatrick, Nordirland, um Tim Wheeler, Mark Hamilton und Rick McMurray, entwickelte Ash eine nervöse, melodische Form des Rock, die zwischen Pop‑Punk, Alternative Rock, Power Pop und Indie Rock liegt, mit kurzen, schnellen und stark eingängigen, an die Pop‑Schreibweise gebundenen Songs. Zunächst auf sich aufmerksam gemacht mit dem Mini‑Album Trailer (1994), setzte sich Ash Mitte der 1990er Jahre mit 1977 (1996) durch und erweiterte anschließend die Besetzung durch die Gitarristin und Sängerin Charlotte Hatherley von 1997 bis 2006; diese Phase umfasst Nu‑Clear Sounds (1998), Free All Angels (2001) und Meltdown (2004). Nach der Rückkehr zum Trio‑Format setzte die Band ihren Weg mit Twilight of the Innocents (2007) fort, bevor sie 2009 mit der A–Z‑Serie, die auf über die Zeit veröffentlichte Singles setzte, eine andere Veröffentlichungsmethode erprobte. Auf den britischen und irischen Rockbühnen seit mehr als drei Jahrzehnten präsent, tourte Ash außerdem international und teilte die Bühne mit Bands wie Weezer. In den 2010er‑ und 2020er‑Jahren setzte Ash diese Entwicklung mit Kablammo! (2015), Islands (2018) und Race the Night (2023) fort und bewahrte dabei einen direkten, melodischen und energetischen Sound.
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