Nâdiya

Nâdiya, geboren als Nadia Zighem in Tours in eine Familie algerischer Herkunft, setzte sich Anfang der 2000er-Jahre in einem französisch gesungenen Pop- und R&B-Genre durch, geprägt von direktem Songwriting und Produktionen, die radiotaugliche Formate, sorgfältig gebaute Refrains und urbane Akzente verbinden. Nach einer ersten Single 1997 nahm ihre Karriere mit »J’ai confiance en toi« und dem Album Changer les choses (2001) Fahrt auf. Mit 16/9 (2004) erreichte sie ein größeres Publikum; die Hits »Parle-moi«, »Et c’est parti...« mit Smartzee und »Si loin de vous« verankerten eine Ästhetik zwischen zeitgenössischer Varieté, R&B und rhythmischer Popmusik. Das Album Nâdiya (2006) zeigte eine Entwicklung hin zu dichteren, teils rockig gefärbten Arrangements, etwa bei »Tous ces mots«, »Roc« und »Amies-ennemies«. Es folgten La Source (2007) und Électron Libre (2008), auf dem sie ihre Musik stärker für internationalen Pop öffnete, u. a. mit dem Duett »Tired of Being Sorry (Laisse le destin l’emporter)« mit Enrique Iglesias und »No Future in the Past« mit Kelly Rowland. Nach einer ruhigeren Phase kehrte Nâdiya auf ihrem eigenen Label N4Z Records zurück, veröffentlichte 2017 »Unity« und 2019 das Album Odyssée.

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Feb. 7