Marc Copland

Marc Copland, geboren 1948 in Philadelphia, begann seine Laufbahn als Altsaxophonist unter dem Namen Marc Cohen, bevor er Anfang der 1970er-Jahre zum Klavier wechselte — ein auf diesem Niveau im amerikanischen Jazz ungewöhnlicher Instrumentenwechsel. In New York, unter anderem an der Columbia University, ausgebildet, war Copland in der Loft-Szene aktiv und spielte eine Zeit lang mit Chico Hamilton. Ab Ende der 1980er-Jahre baute er eine Diskographie als Pianist und Bandleader auf, beginnend mit My Foolish Heart (1988), gefolgt unter anderem von All Blues at Night (1992) und Songs Without End (1994). Sein Schaffen verläuft seither zwischen den USA und Europa, meist in Solo-, Duo-, Trio- oder Quartettbesetzungen, mit regelmäßigen Partnern wie Gary Peacock, John Abercrombie, Dave Liebman, Drew Gress und Bill Stewart. Marc Coplands Musik gehört zur modernen, post-bop-geprägten Jazztradition, mit häufig zurückgenommenen Tempi, sehr nuanciertem Spiel, bewegten Harmonien und einer ausgeprägten Vorliebe für Balladen und schwebende Stimmungen. Diese Herangehensweise zieht sich durch Alben wie Haunted Heart and Other Ballads (2001), Time Within Time (2005), Alone (2009), Gary (2018), das sich auf Kompositionen von Gary Peacock konzentriert, und John (2020), gewidmet John Abercrombie.

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Marc Copland Trio
Konzert

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