Manowar
Anfang der 1980er Jahre in Auburn, New York, gegründet, gehört Manowar zur amerikanischen Heavy-Metal-Welle, entwickelt sich jedoch rasch in Richtung einer Power-Metal-Ästhetik. Um Bassist Joey DeMaio und Sänger Eric Adams, die einzigen konstanten Mitglieder, durchläuft die Band die Jahrzehnte mit wechselnden Gitarristen und Schlagzeugern – vom ursprünglichen Line-up mit Ross "The Boss" Friedman und Donnie Hamzik bis zu späteren Besetzungen. Die frühen Alben, von "Battle Hymns" (1982) bis "Kings of Metal" (1988), darunter "Into Glory Ride" (1983) und "Hail to England" (1984), prägen einen Stil, der auf mächtigen Riffs, sehr lyrischem Gesang und Refrains ausgelegt ist, die zum Mitsingen einladen. Ab "The Triumph of Steel" (1992) und mit "Louder Than Hell" (1996) sowie "Warriors of the World" (2002) betont Manowar die epische Dimension seiner Musik stärker, mit langen Stücken, erzählerischen Zwischenspielen und Themen, die direkt von Mythologie, Fantasy und kriegerischer Bildsprache inspiriert sind. Die Band, die einen direkten Heavy Metal propagiert, der oft als "true metal" bezeichnet wird, konzentriert einen großen Teil ihrer Bühnentätigkeit auf Europa, wo Manowar regelmäßig auf Festivals und in großen Hallen auftritt, und veröffentlicht weiterhin neue Studioaufnahmen sowie Neuaufnahmen seines historischen Repertoires.