Malik Djoudi

Zwischen Chanson und elektronischer Popmusik formt Malik Djoudi ein Universum, in dem französischsprachiges Songwriting mit reduzierten, synthetischen Klangflächen verschmilzt. Der französische Künstler aus der Independent-Szene fiel Mitte der 2010er Jahre auf durch ein Werk, das sich auf die Stimme – häufig im Falsett – konzentriert sowie durch langsame, melodische Kompositionen, die von großer Mittelknappheit geprägt sind. Sein erstes Soloalbum „Un“ (2017) legte die Grundlagen einer Ästhetik, die minimalistische Synth-Pop und intime Balladen verbindet, bevor „Tempéraments“ (2019) diese Richtung bestätigte und sein Spektrum für Kooperationen erweiterte, unter anderem mit Étienne Daho in einem Duett. Mit „Troie“ (2021) setzte Malik Djoudi die Erkundung einer melancholischen elektronischen Popmusik fort, bei der die Arrangements nüchtern bleiben und die Texte sich auf zwischenmenschliche Beziehungen, Zweifel und Identität konzentrieren. Regelmäßig auf Bühnen von Clubs und Festivals in Frankreich präsent, bewegt sich Malik Djoudi zwischen Netzwerken aktueller Musik, generalistischer Programmgestaltung und Orten, die stärker auf Pop- und Elektronikästhetiken spezialisiert sind.

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