Mala Rodríguez
Geboren 1979 in Jerez de la Frontera in Andalusien, setzte sich Mala Rodríguez Ende der 1990er-Jahre in der spanischen Hip-Hop-Szene durch, indem sie spanischen Rap mit Flamenco-Erbe und urbanen Klängen verband. Sehr jung nach Sevilla gezogen und zwischen Andalusien und Madrid aktiv, fiel sie zunächst in der Underground-Szene auf, bevor sie 2000 ihr Debütalbum Lujo Ibérico veröffentlichte – bereits mit direktem Textstil und einem markanten andalusischen Akzent. Die Alben Alevosía (2003) und Malamarismo (2007) bestätigten ihren dunklen, erzählerischen und oft introspektiven Rap, während Dirty Bailarina (2010) und Bruja (2013) ihr Repertoire um RnB, lateinamerikanische Rhythmen und eine elektronischere Ästhetik erweiterten. Mit Mala (2020) setzt sie die Mischung aus Trap, Reggaeton und Hip-Hop fort und bleibt zugleich fest in der spanischen Kultur verankert. Durch zahlreiche Kollaborationen mit Künstlern aus Spanien und Lateinamerika und regelmäßige Auftritte auf großen Bühnen der urbanen Musik hat Mala Rodríguez im Laufe der Jahre eine Diskographie aufgebaut, in der Rap, Zigeunereinflüsse und zeitgenössische Popmusik aufeinandertreffen.
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