Mötley Crüe

1981 in Los Angeles gegründet, vereinte die Hardrock- und Glam-Metal-Band Mötley Crüe zunächst Nikki Sixx, Tommy Lee, Mick Mars und Vince Neil um einen brachialen, zugleich melodischen Sound, der in der Sunset-Strip-Szene verwurzelt ist. Anfang der 1980er-Jahre setzte sich Mötley Crüe mit den Alben Too Fast for Love (1981) und Shout at the Devil (1983) durch, die eine Mischung aus Heavy-Metal-Riffs, eingängigen Refrains und provokanter Bildsprache etablierten. Die Phase mit Theatre of Pain (1985), Girls, Girls, Girls (1987) und Dr. Feelgood (1989) festigte einen Stil zwischen schnellen Stücken über nächtliche Exzesse und radiotauglicheren Balladen, getragen von intensiver Tourtätigkeit in Nordamerika, Europa und Japan. Mitte der 1990er erlebte Mötley Crüe eine Neuausrichtung mit dem selbstbetitelten Album Mötley Crüe (1994), aufgenommen mit Sänger John Corabi, bevor Vince Neil mit Generation Swine (1997) und anschließend New Tattoo (2000) zurückkehrte. Nach mehreren Pausen und zunächst angekündigten, später revidierten Abschiedstourneen kehrte Mötley Crüe mit Saints of Los Angeles (2008) ins Studio zurück, inspiriert von der gemeinsamen Autobiografie The Dirt und deren Verfilmung. Nach wie vor um das klassische Quartett zentriert, konzentriert sich die Band seit Ende der 2010er-Jahre vor allem auf Stadion- und Festivalauftritte, bei denen Mötley Crüe ein Repertoire pflegt, das als Inbegriff des US-Hardrocks der 1980er gilt.

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The Return of the Carnival of Sins: Mötley Crüe
Konzert

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