Makthaverskan
Makthaverskan entstand 2008 in Göteborg und positionierte sich in der schwedischen Independent-Szene mit einem Sound an der Schnittstelle von Indie-Rock, Indie-Pop und Post-Punk. Das Quartett, das sich um Maja Milner, Hugo Randulv, Andreas „Palle“ Wettmark und Irma Krook formierte, trat zunächst unter dem Namen Kuratorn auf, bevor es 2009 das selbstbetitelte Debütalbum Makthaverskan beim Label Luxury veröffentlichte. Schnell auf schwedischen Bühnen wahrgenommen, spielte die Band auf Festivals wie Emmabodafestivalen, Arvikafestivalen und Storsjöyran, legte dann Anfang der 2010er Jahre eine Pause ein und kehrte 2013 mit Makthaverskan II zurück. Ihre Musik vereint angespannte Gitarren, melodische Basslinien, druckvolle Schlagzeugparts und einen Gesang mit hoher emotionaler Ladung, ohne die poporientierte Songstruktur aufzugeben. Nach Ill (2017) setzte Makthaverskan diese Entwicklung mit För allting (2021) fort, wobei sie ihr Spektrum leicht erweiterte, aber einer düsteren, nervösen und unmittelbaren Ästhetik treu blieb. Oft im Erbe der melancholischen Popmusik Göteborgs verortet, akzeptiert Makthaverskan auch das Label „dödspop“, ein Begriff, der das Gleichgewicht zwischen post-punkiger Spannung, kühler Romantik und prägnanten Refrains gut beschreibt.