Makoto Ozone

Geboren 1961 in Kobe wuchs Makoto Ozone in einem musikalischen Umfeld mit Jazzbezug auf: Sein Vater war Pianist und Clubleiter. Früh wechselte er vom Orgelspiel zum Klavier, nachdem er Oscar Peterson entdeckt hatte. Anfang der 1980er Jahre ging Ozone zum Studium ans Berklee College of Music in Boston, wo er 1983 Live!! At The Berklee Performance Center with Phil Wilson aufnahm, bevor er eine Karriere zwischen Japan und der internationalen Bühne entwickelte. Sein Spiel zeichnet sich durch präzisen, flüssigen akustischen Jazz aus, genährt von Swing, Bop und Standards, mit regelmäßiger Aufmerksamkeit für Duo-, Trio- oder Großensemble-Formen. Makoto Ozone arbeitete wiederholt mit Gary Burton zusammen, u. a. auf Face to Face (1995), Virtuosi (2003) und Time Thread (2013), und trat zudem mit der Sängerin Kimiko Itoh auf, etwa beim Montreux Jazz Festival. Seine Diskografie wechselt persönliche Programme und Hommagen — von Makoto Ozone (1984) über Breakout (1994) und Dear Oscar (1998) bis Road to Chopin (2010), Resonance mit Chick Corea (2021) und Trinfinity (2024). Er leitet außerdem das große Ensemble No Name Horses, einen weiteren Aspekt seines Werdegangs, der Jazz-Mainstream, orchestrale Schreibweise und den Dialog mit der Klassik verbindet.

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