Mägo de Oz

Gegründet in Madrid im Jahr 1988 um den Schlagzeuger und Hauptautor Txus di Fellatio hat sich Mägo de Oz in einem Register entwickelt, das Heavy Metal, Hard Rock und Folk Rock mischt, wobei die Violine eine zentrale Rolle spielt, gefolgt von Flöten und Keyboards, was eine Identität formte, die eng mit dem spanischen Folk Metal verbunden ist. Nach dem ersten selbstbetitelten Album von 1994 und der Rockoper Jesús de Chamberí 1996 gewinnt die Band eine neue Dimension mit La leyenda de La Mancha 1998 und Finisterra 2000, zwei Alben, die dauerhaft ihren Geschmack für konzeptionelle Erzählungen, kollektive Refrains und keltisch inspirierte Arrangements festigen. Mägo de Oz entwickelt diesen Faden dann weiter auf Gaia 2003, Gaia II: La voz dormida 2005 und Gaia III: Atlantia 2010, eine Trilogie, die ihr Spektrum weiter erweitert – melodischer Metal, symphonischer Rock und soziale, historische oder fantastische Themen. Die Formation hat sich im Laufe der Jahre oft verändert, wobei Txus di Fellatio und der Geiger Carlos Prieto „Mohamed“ als konstante Orientierungspunkte dienen, während die Gruppe eine starke Bühnenpräsenz in Spanien wie in Lateinamerika bewahrt hat. Kürzlich erschien Bandera Negra 2021 und Alicia en el Metalverso 2024, wodurch ein Repertoire fortgeführt wird, in dem Metal mit volkstümlichen, teatralen und narrativen Elementen kombiniert wird.

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