Magenta

Magenta, Ende der 1990er Jahre in Wales um den Komponisten und Keyboarder Rob Reed entstanden, entwickelt einen melodischen Progressive Rock, in dem lange Formate, erzählerisches Songwriting, symphonische Keyboards, klare Gitarren und der Gesang von Christina Booth zusammenfließen. Der Kern von Magenta hat sich um Reed, Booth und den Gitarristen Chris Fry stabilisiert, während die Rhythmusgruppe im Verlauf von Tourneen und Aufnahmen wechselte. Bereits mit Revolutions (2001), dann Seven (2004) und Home (2006) verortet sich Magenta in einer britischen Progressive-Tradition der 1970er Jahre, die jedoch mit zeitgemäßer Produktion und einem ausgeprägten Gespür für Gesangslinien versehen ist. Die weitere Diskografie zeigt wechselnde Stimmungen: das düstere Klima von Metamorphosis (2008), die direktere Herangehensweise von Chameleon (2011) und The Twenty Seven Club (2013), das um Künstler aufgebaut ist, die im Alter von 27 Jahren verstarben. Außerdem veröffentlichte Magenta We Are Legend (2017), Masters of Illusion (2020) und The White Witch - A Symphonic Trilogy (2022), eine orchestrale Neudeutung ihres Repertoires. Auf der europäischen Progressive-Szene präsent seit 1999, spielte Magenta auf Festivals wie Summer’s End, Baja Prog und Night of the Prog und realisierte parallel mehrere Projekte im Umfeld von Rob Reed und Christina Booth.

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