Madi Diaz
Aufgewachsen zwischen der ländlichen Gegend Pennsylvanias, wo ihre ersten Jahre vergehen, und einem Studienaufenthalt am Berklee College of Music in Boston, reiht sich Madi Diaz in die Tradition amerikanischer Songwriterinnen ein, die Folk, Pop und alternative Country verbinden. Später in Nashville ansässig, fiel sie Mitte der 2000er-Jahre in der Independent-Szene mit einem Repertoire auf, das auf Stimme, Gitarre und einer direkten Melodik beruhte und sich auf ihrem Debütalbum „Skin and Bone“ (2007) manifestierte. Die Kombination aus Folkballaden und hellerem Pop wurde mit „Plastic Moon“ (2012) und anschließend „Phantom“ (2014) weiter herausgearbeitet; in jener Zeit pendelte sie zwischen Nashville und Los Angeles und schrieb auch für andere Musikerinnen und Musiker. Mit „History of a Feeling“ (2021), erschienen bei ANTI-, zog Diaz ihr Songwriting noch enger zusammen und legte den Fokus auf sehr intime Texte, getragen von sparsamen Arrangements an der Schnittstelle von Americana und Indie-Rock. Das 2024 erschienene Album „Weird Faith“ setzt diesen Ansatz fort, bringt einige vokale Kollaborationen und untersucht stärker die Dynamik von Duetten, behält aber den Kern ihrer Ästhetik bei: erzählerische Songs, eine zurückhaltende Gesangsstimme und eine dezente Produktion.
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