Monolake

In Berlin 1995 von Robert Henke und Gerhard Behles ins Leben gerufen, positioniert sich Monolake in der deutschen elektronischen Szene der späten 1990er Jahre mit einem Ansatz zwischen Dub-Techno, Minimal-Techno und Ambient. Die ersten Veröffentlichungen auf Chain Reaction zeichnen sich durch nüchterne Rhythmen, tiefe Bässe, hallreiche Texturen und ein ausgeprägtes Augenmerk auf Klangraum aus. Nach Hongkong (1997) und Interstate (1999) erweitert Monolake seinen Klangraum auf Cinemascope und Gravity (2001) sowie auf Momentum (2003) und Polygon Cities (2005), in denen die Strukturen detaillierter und abstrakter werden. Torsten Pröfrock stösst 2004 zum Projekt, bevor Monolake anschließend von Robert Henke allein weitergeführt wird. Die folgenden Veröffentlichungen — darunter Silence (2009), Ghosts (2012), VLSI (2016), Archaeopteryx (2020) und Studio (2024) — führen diese präzise, zugleich körperliche und kontemplative Ästhetik fort, in der technoide Impulse mit reduzierten Klangmaterialien verschmelzen. Monolake bewegt sich zudem im Kontext audiovisueller Performances und Liveshows, die als offene Formen zwischen Club, Festival und immersiver Präsentation konzipiert sind.

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vom Mai 7 bis Mai 8