Macha Gharibian

Aus einer armenisch-französischen Familie, die in Paris lebt, stammend, entwickelte Macha Gharibian früh eine Klavierpraxis, genährt von klassischer Musik, den Repertoires Kleinasiens und dem Jazz. Am Konservatorium ausgebildet und in ihren mittleren Zwanzigern in die New Yorker Szene eingetaucht, verfeinerte sie dort eine Sprache, in der Improvisation neben liedhaften Formen und einer zurückhaltenden Popästhetik steht. Als Pianistin, Sängerin und Komponistin entwickelt Macha Gharibian von Paris aus ein Projekt an der Schnittstelle von zeitgenössischem Jazz, armenischen Melodien und Rhythmen östlicher Musiktraditionen, wobei sie originale Kompositionen mit Neuinterpretationen traditioneller Themen abwechselt. Ihr erstes Album Mars erschien 2013, gefolgt von Trans Extended (2016) und Joy Ascension (2020) — Veröffentlichungen, die eine kompositorische Aufmerksamkeit für akustische Texturen und vokale Atmosphären bestätigen. Im Trio oder in erweiterter Besetzung tritt sie in Clubs und bei Festivals in Frankreich und international auf, singt in mehreren Sprachen und entwickelt parallel Kompositionen für Theater und Bild. Ihr Werdegang ist zudem geprägt von einer Victoire du Jazz in der Kategorie Révélation und ihrer Ernennung zur Chevalière de l’Ordre des Arts et des Lettres im Jahr 2023.

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