Luka Bloom
Als Barry Moore in Newbridge im County Kildare (Irland) geboren, gehört Luka Bloom zur Tradition des irischen Folk, entwickelt jedoch zugleich ein Songwriter-Schaffen mit internationaler Ausrichtung. Als jüngerer Bruder des Sängers Christy Moore begann er in den 1970er Jahren unter seinem Geburtsnamen, bevor er Ende der 1980er Jahre das Pseudonym Luka Bloom annahm und seine Arbeit auf ein sehr direktes Gitarre-und-Gesang-Format konzentrierte. Sein Repertoire verbindet zeitgenössischen Folk, akustische Liedkunst und Pop-Einflüsse; die Texte sind häufig im Alltäglichen, in sozialen Fragestellungen und im Reisen verankert. Ab den Alben Riverside (1990) und The Acoustic Motorbike (1992) sowie mit Platten wie Turf (1994), Salty Heaven (1998) oder Keeper of the Flame (2000) baute er eine Diskografie auf, in der eigene Kompositionen und neu arrangierte Cover nebeneinanderstehen, getragen von rhythmischem Gitarrenspiel und einer präsenten Stimme. Luka Bloom tritt überwiegend solo auf, in kleinen Spielstätten und bei Folkfestivals in Europa, Australien und Nordamerika, mit einer reduzierten Ästhetik, die Bühnenpräsenz und Austausch mit dem Publikum in den Mittelpunkt stellt. Die folgenden Veröffentlichungen, von Innocence (2005) bis Frugalisto (2016) sowie Eleven Songs (2008) und This New Morning (2012), führen diese Entwicklung fort: intime Balladen, Reiseberichte und politisch engagierte Lieder bestätigen seine besondere Stellung im zeitgenössischen irischen Folk.
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