Los Kjarkas
Los Kjarkas wurde in Capinota im Departement Cochabamba in Bolivien gegründet und hat seit Mitte der 1970er Jahre ein Repertoire entwickelt, das im bolivianischen Andenfolklore verwurzelt ist, zwischen huayño, cueca, bailecito, saya und populären Liedern mit sehr aufwendigen Vokalarrangements. Die Geschichte von Los Kjarkas beginnt um die Brüder Hermosa und Edgar Villarroel, und nach mehreren Umstrukturierungen etablierte sich die Gruppe dauerhaft auf den Bühnen Boliviens und später in Südamerika, Europa, Japan und den USA. Nach dem Album Bolivia (1976) verfeinerte Los Kjarkas einen Stil, der traditionelle Melodien, Chorsatz und andine Instrumentierung verbindet, mit Platten wie Kutimuy (1979), Cóndor Mallku (1980) und Canto a la mujer de mi pueblo (1981). Das Repertoire von Los Kjarkas verbreitete sich auch weit über den folkloristischen Rahmen hinaus: Llorando se fue, im Ensemble komponiert, wurde später international als Lambada adaptiert, was zu einem weithin bekannten Rechtsstreit führte. Geprägt vom Tod des Komponisten Ulises Hermosa im Jahr 1992 setzte Los Kjarkas seinen Weg mit Hermanos (1993) fort, und im Laufe der Jahre traten neue Musikergenerationen dem Ensemble bei. Los Kjarkas veröffentlichten zudem 35 años (2006) und 45 Años La Leyenda Viva (2016).
Kommende Veranstaltungen 2
Vergangene Veranstaltungen 2
| Apr. 18, 2025 |
|
| Mai 8, 2024 |
|