Michel Cloup
In Toulouse geboren, entwickelt Michel Cloup seit Anfang der 1990er eine Laufbahn, die sich zwischen Indie Rock, Spoken Word und hybriden Formen bewegt, die Gitarre, elektrische Spannung und gesprochen Gesungenes Textwerk verbinden. Zunächst tritt er mit Diabologum auf, aktiv von 1993 bis 1998, eine bedeutende Band der französischen alternativen Szene mit den Alben C'était un lundi après-midi semblable aux autres (1993), Le Goût du jour (1994) und #3 (1996), in denen Post-Rock, Collage, Noise und fragmentarisches Schreiben aufeinandertreffen. Nach dieser Phase gründet Cloup Expérience, aktiv in den 2000er-Jahren, unter anderem Aujourd'hui maintenant (2001), Hémisphère gauche (2004) und Nous (en) sommes encore là (2008), in einer gleichzeitig direkteren, immer noch von nervösem und politischem Rock geprägten Linie. Seine Arbeit setzt sich später unter eigenem Namen fort, oft im Duo, dann im Trio, mit Notre silence (2011), Minuit dans tes bras (2014), Ici et là-bas (2016) und Danser danser danser sur les ruines (2019), Platten, auf denen Cloup eine direkte Schreibweise verfeinert, teils dokumentarisch, getragen von kargen Rhythmen und einer stetigen Spannung zwischen Melodie und Deklamation. Parallel dazu beteiligt sich Cloup an weiteren Projekten wie Binary Audio Misfits und arbeitet mit Kino, Theater und zeitgenössischer Kunst zusammen, wodurch eine Praxis fortgeführt wird, bei der Ton, Rede und Bild gemeinsam voranschreiten.
Kommende Veranstaltungen 1
Vergangene Veranstaltungen 7
| Apr. 28 |
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| Nov. 26, 2016 |
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| Apr. 1, 2016 |
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| Feb. 16, 2016 |
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| März 5, 2015 |
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