Lloyd Banks

Geboren 1982 in New Carrollton, Maryland, und aufgewachsen in South Jamaica, Queens, New York, setzte sich Lloyd Banks Anfang der 2000er Jahre innerhalb des Kollektivs G-Unit um 50 Cent durch – zunächst vor allem durch seine intensive Präsenz auf der New Yorker Mixtape-Szene. Sein Rapstil ist im East-Coast-Hip-Hop verwurzelt, geprägt von dichten Texten, einem Faible für Punchlines und Straßenreportagen über dunklen, melodischen Produktionen. Mit G-Unit wirkte er am Album Beg for Mercy (2003) mit, bevor er seine Solokarriere mit The Hunger for More (2004) und Rotten Apple (2006) startete – Projekte, die ihn nachhaltig in den amerikanischen Mainstream-Rap etablierten. Nach H.F.M. 2 (The Hunger for More 2) 2010 schlug Lloyd Banks einen unabhängiger orientierten Weg ein, veröffentlichte zahlreiche Mixtapes und Kollaborationen im Hardcore- und Streetrap-Genre, blieb dabei aber mit der G-Unit-Dynamik verbunden. Die Rückkehr im Studioformat erfolgte mit The Course of the Inevitable (2021), gefolgt von The Course of the Inevitable 2 (2022) und The Course of the Inevitable III: Pieces of My Pain (2023), die die Kontinuität von Lloyd Banks’ Stil – technischer, introspektiver Rap, verwurzelt in den Codes Queens’ – bestätigen.

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Mai 6