Melanie Martinez
Geboren in Astoria im Queens und aufgewachsen in Baldwin im Bundesstaat New York, fiel Melanie Martinez erstmals 2012 in der Sendung The Voice auf, bevor sie ein eigenes Projekt entwickelte, das sich auf alternative Popmusik mit Anklängen an düsteren Pop, Electropop und Artpop konzentriert. Nach der Single «Dollhouse» und der EP Dollhouse (2014) erschuf sie mit Cry Baby (2015) ein Universum, in dem Kinderreime, elektronische Texturen, poppige Refrains sowie Hip‑Hop‑ und R&B‑Akzente Erzählungen über Kindheit, soziale Normen und seelische Probleme tragen. Diese erzählerische Dimension setzt sich mit K‑12 (2019) fort, einem Album, das von einem von Melanie Martinez geschriebenen und inszenierten Film begleitet wird, gefolgt von der EP After School (2020), die stellenweise direkter autobiografisch ist, und Portals (2023), in dem ihr Songwriting zu organischeren, rockigeren und experimentelleren Klängen hin evolviert, ohne ihre Vorliebe für Figuren und visuell ausgearbeitete Welten zu verlieren. Melanie Martinez achtet gleichermaßen auf Song und Bild und hat eine markante Bühnenidentität, geprägt von Make‑up, Kostüm und szenischer Erzählung, in einem Popformat, das zwischen großen Hallen, internationalen Tourneen und Festivals variiert. Zu ihren punktuellen Kooperationen gehört «Copy Cat» mit Tierra Whack.
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