Matthew and the Atlas
Im Hintergrund von Matthew and the Atlas steht der englische Sänger, Songwriter und Multiinstrumentalist Matthew Hegarty, ein Projekt, das Ende der 2000er Jahre im Vereinigten Königreich im Gefolge der britischen Folk-Renaissance entstand. Zunächst als akustische Formation mit Fokus auf Gitarre, Banjo und introspektivem Songwriting gedacht, nahm Matthew and the Atlas nach und nach Gestalt einer Band an und war in der Londoner Szene präsent, insbesondere rund um das Notting Hill Arts Club, bevor das Projekt dem Label Communion beitrat, das von Ben Lovett (Mumford & Sons) mitbegründet wurde. Die ersten EPs To the North (2009) und Kingdom of Your Own (2010) etablierten einen reduzierten Folkrock, geprägt von zurückhaltenden Melodien und einer tiefen Stimme; das Klangbild wurde mit Other Rivers (2014), Temple (2016) und Morning Dancer (2019) erweitert, in denen Matthew and the Atlas Indie-Folk- und Indie-Rock-Texturen, weitläufigere Arrangements und stellenweise dezente Elektronik einfließen ließ. Im Verlauf dieser Entwicklung teilte Matthew and the Atlas auch Bühnen mit Bear’s Den und Mumford & Sons und bewahrte eine Vorliebe für melodische, kontemplative und direkte Songs an der Schnittstelle von englischem Folk, Americana und atmosphärischer Popmusik.
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