Leo Kottke

Geboren 1945 in Athens, Georgia, wuchs Leo Kottke in mehreren US-Bundesstaaten auf, bevor er sich in der Region Minneapolis niederließ, wo er Ende der 1960er Jahre auf der Coffeehouse-Szene erstmals auffiel. Sein akustisches Gitarrenspiel, vorwiegend auf sechssaitiger und zwölfsaitiger Gitarre, verbindet Folk, Blues und Jazz in instrumentalen Kompositionen, die auf Fingerpicking, Synkopen und polyphonen Melodielinien basieren. Nach 12-String Blues und 6- and 12-String Guitar, beide erschienen 1969, nahm Kottke für Takoma und später Capitol auf, mit Alben wie Mudlark (1971), Greenhouse (1972), My Feet Are Smiling (1973) und Ice Water (1973). In den 1980er Jahren zwangen ihn Sehnenprobleme, seine Spieltechnik zu verändern, was sein Spiel dauerhaft flexibler und reduzierter machte. Sein weiterer Werdegang wechselt zwischen Soloalben und Kooperationen, insbesondere mit Mike Gordon auf Clone (2002), Sixty Six Steps (2005) und Noon (2020). Kottke singt gelegentlich, doch sein Repertoire bleibt auf eine erzählerische, präzise und sehr persönliche akustische Gitarrenarbeit konzentriert, entwickelt über mehrere Jahrzehnte zwischen amerikanischem Folk, instrumentaler Komposition und americana-nahen Formen.

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Leo Kottke
Konzert

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