Laurent Coulondre

Geboren 1989 in Nîmes entwickelt Laurent Coulondre eine Karriere, die im zeitgenössischen französischen Jazz verwurzelt ist und sich zwischen Klavier, Orgel und Tastaturen bewegt. Zunächst im Gard ausgebildet und später in Toulouse, setzt er sein Studium in Barcelona an der ESMUC fort, bevor er 2011 nach Paris zieht. Sein Spiel bewegt sich zwischen akustischem Jazz, Groove, Soul-Jazz und funkigen Einflüssen, mit einer Schreibweise, die Rhythmus und harmonische Farben stark betont. Nachdem Opus I (2011) und Opus II (2013) Coulondres Arbeit 2015 stärker bekannt macht mit dem Trio Schizophrenia, gefolgt von Gravity Zero 2017, einem Duo-Projekt, das den Dialog zwischen Klavieren und Schlagzeug in den Mittelpunkt stellt. 2019 widmet er das Album Michel on My Mind Michel Petrucciani, bevor 2022 A Trip in Marseille und Meva Festa erscheinen. Seine Aktivität führt ihn zu vielen französischen Bühnen wie Jazz in Marciac, Jazz à Vienne oder Jazz à Juan, aber auch international. Im Laufe der Jahre hat Coulondre außerdem die Bühne oder das Studio mit Musikern wie André Ceccarelli, Stéphane Huchard, Hugh Coltman, Robin McKelle, Joe Lovano oder Peter Bernstein geteilt, während er Lehre in mehreren Einrichtungen im Jazzbereich ausübt.

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