Mark Eitzel

Geboren in Walnut Creek, Kalifornien, 1959, wächst Mark Eitzel in mehreren Ländern auf, bevor er Ende der 1970er Jahre nach San Francisco zieht, ein zentrales Element seiner Laufbahn. Nach Anfängen in den Gruppen Cowboys und später The Naked Skinnies gründet er 1982 American Music Club und wird dessen Stimme und Hauptautor, am Schnittpunkt von Indie-Rock, Folk-Rock und einer sehr narrativen Schreibweise. Mit dieser Gruppe, zunächst bis 1994 aktiv und später in den 2000er-Jahren wieder formiert, entwickelt er einen nüchternen und spannungsgeladenen Klang, der aus Gitarren, melancholischen Balladen und Arrangements besteht und der sowohl dem Alternative Rock als auch Country und Kammerpop entlehnt. Parallel dazu beginnt Mark Eitzel in den 1990er Jahren eine Solokarriere mit Songs of Love im Jahr 1991 und dann 60 Watt Silver Lining im Jahr 1996, gefolgt von West im Jahr 1997, geschrieben in Zusammenarbeit mit Peter Buck. Seine nachfolgenden Platten zeigen ein beweglicheres Format, von Caught in a Trap and I Can’t Back Out ’Cause I Love You Too Much, Baby im Jahr 1998 bis The Invisible Man 2001, das einen eher elektronischen Ansatz einführt, gefolgt von The Ugly American 2003, in dem Lieder von American Music Club mit griechischen Musikern neu interpretiert werden. Der weitere Verlauf seiner Laufbahn führt unter anderem über Klamath 2009, Don’t Be a Stranger 2012 und Hey Mr Ferryman 2017, wobei er eine intime Schreibweise und einen Register zwischen Spoken Word, Orchesterfolk und langsamem Rock beibehält.

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