Marissa Nadler
Geboren 1981 in Washington D.C. und seit langem in Boston ansässig, entwickelt Marissa Nadler ein Songwriting, das intimen Folk, Dream‑Pop und dunkle Americana verbindet. In der Rhode Island School of Design in den Bildenden Künsten ausgebildet, überträgt sie ihre Vorliebe für traumhafte Bildlichkeit und fragmentarische Erzählungen in ihre Musik, getragen von einer luftigen Stimme und einer Gitarre mit langsamen Arpeggien. Nach ihren Anfängen in der amerikanischen Independent‑Szene veröffentlichte sie Ballads of Living and Dying (2004) und The Saga of Mayflower May (2005) auf dem Label Eclipse und legte damit das Fundament für ein minimalistisches akustisches Universum. Songs III: Bird on the Water (2007) und Little Hells (2009) erweiterten nach und nach ihr klangliches Spektrum, bevor sie mit Marissa Nadler (2011) und The Sister (2012) stärker auf träumerische Texturen setzte. Mit July (2014) und Strangers (2016), unter anderem erschienen bei Sacred Bones und Bella Union, verankerte sie sich in einem Bereich, in dem Folk, Ambient und Anklänge an Indie‑Rock aufeinandertreffen. For My Crimes (2018), das gemeinsame Projekt Droneflower mit Stephen Brodsky (2019) und The Path of the Clouds (2021) setzen diese Erkundungen fort und bringen Nadler punktuell durch Duette und genreübergreifende Projekte näher an Metal‑ und experimentelle Sphären.
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