Laraaji

Geboren 1943 in Philadelphia unter dem Namen Edward Larry Gordon entwickelt Laraaji zwischen New Jersey, Washington und New York eine ungewöhnliche Laufbahn, die das Klavier-, Violin- und Kompositionsstudium an der Howard University umfasst, gefolgt von Comedy-Theater und Straßenauftritten. In New York ansässig seit Ende der 1970er Jahre, fällt Laraaji im Washington Square Park durch ein neu interpretiertes Zither-Spiel auf, das auf Improvisation, wiederholten Motiven und der Suche nach einem sanften Trancezustand basiert, der Ambient, New Age, Minimalismus und meditative Traditionen kreuzt. Seine Begegnung mit Brian Eno führt 1980 zu Ambient 3: Day of Radiance, einem Scharnier-Album, das Laraaji in eine experimentelle Szene einordnet, die contemplative Formen und leuchtende Texturen schätzt. Seitdem hat Laraaji eine sehr umfangreiche Diskografie entwickelt, beginnend unter seinem bürgerlichen Namen mit Celestial Vibration im Jahr 1978, später fortgesetzt mit Alben wie Lotus-Collage (1979), Flow Goes the Universe (1992), Sun Gong (2017), Bring On The Sun (2017), Sun Piano (2020) und Moon Piano (2020). Im Lauf der Jahrzehnte hat Laraaji auch zahlreiche Kollaborationen gepflegt, insbesondere mit Roger Eno, Audio Active, Bill Laswell, Blues Control, Merz, Shahzad Ismaily und Medicine Singers. Seine Musik bleibt fokussiert auf klingende Klangteppiche, ruhige Pulsationen und ein schwebendes Spiel, das Spiritualität, ausgedehntes Zuhören und Improvisation in Dialog bringt.

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