Land Of Talk
Mit Sitz in Montreal, Québec, ist Land Of Talk das Projekt der Sängerin und Gitarristin Elizabeth Powell, entstanden Mitte der 2000er Jahre innerhalb der lokalen Indie‑Rock‑Szene. Die Musik von Land Of Talk verbindet kantige Indie‑Rock‑Gitarren, traumverlorene Passagen mit Shoegaze‑Anklängen und eine direkte, melodische Schreibweise, getragen von einer zugleich fragilen und scharfkantigen Stimme. Die Band veröffentlichte zunächst die Debüt‑EP Applause Cheer Boo Hiss (2006), gefolgt vom ersten Album Some Are Lakes (2008) – unter Mitwirkung von Justin Vernon – und der EP Fun and Laughter (2009), bevor Cloak and Cipher (2010) erschien. Diese Phase war begleitet von Tourneen durch Kanada, die USA und Europa an der Seite anderer unabhängiger Formationen. Nach einer mehrjährigen Pause belebte Elizabeth Powell Land Of Talk mit Life After Youth (2017) neu, gefolgt von Indistinct Conversations (2020), und verfeinerte dabei eine atmosphärischere Ästhetik, in der die Arrangements zurückgenommen bleiben und die Gitarre im Mittelpunkt steht. Trotz mehrerer Besetzungswechsel bleibt Land Of Talk um Powell zentriert; sie kollaboriert gelegentlich mit dem Kollektiv Broken Social Scene und hält das Projekt zwischen Indie‑Rock, Dream‑Pop und introspektivem Songwriting verortet.
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